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Siegerlandkurier, 1.8.2004 Aktion "LEBEN" für guten Zweck Spenden für Leukämiekranke am 12. September in der Siegerlandhalle Kreisgebiet. (tip) Spaß und Freude am "LEBEN" - das ist das Motto des Festes für einen guten Zweck. Spaß am Leben heißt aber auch, kranken Menschen zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, das sie nicht alleine sind. "Leukämie ist eine Krankheit, die uns alle in jedem Alter treffen kann. In Deutschland erkranken pro Jahr zwischen 4000 und 9000 Erwachsene und Kinder an Blutkrebs", berichtet Schirmherr und Bürgermeister Siegens Ulf Stötzel. Diese Menschen klammern ihre Hoffnung an 5,6 Mililiter Blut. Denn so viel reicht, um in eine Spenderkartei aufgenommen zu werden. Daraus wird klar, ob man als Stammzellspender für einen Leukämiepatienten in Frage kommt. Doch auch die klassische Blutspende bedeudet Leben. Immer wieder weist das DRK darauf hin, dass die Reserven knapp sind. Megr als 750 Siegerländer nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit, um bei der Aktion "LEBEN" in der Siegerlandhalle etwas von ihrem Lebenssaft abgeben zu können. Natürlich ist auch wieder für ein kurzweiliges Rahmenprogramm gesorgt. Die Siegener Stadtmusikanten werden die Besucher ebenso musikalisch unterhalten wie "Gospeltrain" und die Band "Harakiri". Die "Harley Owner Siegerland" werden einige Runden drehen und der Rettungshubschrauebr "Christoph 25" kann hautnah begutachtet werden. Als Stargast soll übrigens Big Brother Bewohner "Paco" an die Siegerlandhalle kommen. Mehr Informationen zur Aktion "LEBEN 2004" finden Sie in den nächsten Wochen in Ihrem Siegerlandkurier.
Siegerlandkurier, 25.4.2004 "LEBEN" gibt es auch in 2004: Aktion für leukämiekranke Bürgermeister Stötzel erneut Schirmherr der Veranstaltung Kreisgebiet.(SK) Die B&G Eventagentur aus Siegen ruft auch in diesem Spätsommer wieder zu Spenden für leukämiekranke Menschen auf. Am 12. September kann jeder der möchte, in der Zeit von 10 bois 17 Uhr in der Siegerlandhalle neben Geld auch seinen eigenen kostbaren Lebensaft spenden um an Blutkrebs erkrankten Menschen zu helfen. Bereits in der vergangenen Woche lud die Agentur die Akteure der Aktion "LEBEN" zum ersten Gespräch. Vertreter der Siegener Krankenhäuser, des DRK Kreisverband Siegerland e.V., des DRK Blutspendedienst West gGmbH, der Siegerlandhalle und der Stefan-Morsch-Stiftung waren anwesend. Alle waren sich einig und werden die Aktion LEBEN 2004 wieder tatkräftig unterstützen. Auch der Bürgermeister Ulf Stötzel hat die Wiederholung der Aktion begrüßt und wird wieder als Schirmherr der Veranstaltung agieren. Dieses Jahr soll LEBEN 2004 noch mehr Menschen ansprechen. Das Einzugsgebiet der Werbekampagne wird vergrößert und die Kapazitäten für die Blutentnahmen aufgestockt. Aufgrund des Erfolges von September 2003 (über 700 Blutspender und über 1000 Typisierungen) rechnet man dieses Jahr mit noch mehr Spendern. Die Ernsthaftigkeit einer Blutspende und die Einfachheit sich typisieren zu lassen und somit Leukämiepatienten zu helfen, wurde verstanden. Das motiviert zum weitermachen, heißt es. Neben der „Spende“ wird es wieder Informationsstände, Gesprächsrunden und ein großes Rahmenprogramm geben. Regionale Künstler sind aufgerufen mitzumachen um LEBEN 2004 zum wiederholten male zum Fest werden zu lassen.
Siegerländer Wochenanzeiger "Der Bürgermeister kommt!" Am Sonntag, den 16. November 2003 war es nun so weit. Alle kleinen Künstler des Malwettbewerbes „Kinder malen für Kinder“ warteten aufgeregt im Foyer der DRK- Kinderklinik auf die Preisverleihung der Besten drei Bilder. Natürlich waren alle Kinder ohnehin darauf stolz, dass ihr Bild ausgestellt wurde. Aber das sogar der Bürgermeister kommt und sich die Bilder anschauen wird, war für die Kleinen der Höhepunkt des Tages. Unter dem Motto „LEBEN - Kinder malen für Kinder“ fand am 7. September 2003 zur Blutspendeaktion für leukämiekranke Menschen an der Siegerlandhalle der große Kinder- Malwettbewerb unter Anleitung von Frau Schröder vom Atelier Schröderfels statt. Viele Kinder hatten vor Ort die Möglichkeit mit Pinsel und Farben zu zeigen, was sie unter Leben verstehen und was sie mit der Freude am Leben verbindet. 56 Bilder konnten in der DRK- Kinderklinik bewundert werden. Die kleinen Patienten der Kinderklinik bildeten die Jury und wählten die schönsten drei Bilder aus. Bürgermeister Ulf Stötzel übergab die Preise und war sichtlich erstaunt vom Talent der Künstler.„Mit ihren Bildern brachten die kleinen Künstler Abwechslung in den Krankenhausalltag“, freute sich Bürgermeister Ulf Stötzel. Den 1. Platz, ein Kindermalkurs im Atelier Schröderfels, bekam die 9 jährige Lucia Jerusel mit ihrem Bild „Zebra in der Abendsonne“. Aylin Klappert, 10 Jahre, malte die „Schwanenhochzeit“, bekam den 2. Platz und kann sich ein Ölbild auf Wunsch malen lassen. Einen Ausflug in den Vogel- und Affenpark nach Eckenhagen hat die dritt Platzierte, Paulina Will, 3 Jahre mit der „Sonnenfinsternis“ gewonnen.
Westfalenpost 15.11.2003 Ein Weihnachtsmann mit ernstem Blick und einer Rüge auf den Lippen, oder lieber ein betrunkener Engel zur fröhlich-feuchten Firmenfeier in der Adventszeit? Wer eine Weihnachtsfeier organisieren will, muss sich nicht nur über den Zustand der traditionell mitwirkenden Gesellen Gedanken machen. Auch Örtlichkeit, Speis und Trank wollen sorgfältig gewählt sein. „Oft ist das ein leidvolles Thema”, sagt Annett Brandhorst. Die 32-Jährige und ihre Partnerin Jeanette Groos von der B&G Eventagentur nehmen Privatpersonen und Unternehmen die Planung solcher Veranstaltungen ab. Vor knapp einem Jahr haben die beiden Frauen ihre Eventagentur in Siegen gegründet. Mitgebracht haben sie vor allem Erfahrung im Organisieren von Veranstaltungen. Beide kommen aus dem Hotelfach. Ihre Ideen für Veranstaltungen jeglicher Art sind nahezu unendlich. Während Annett Brandhorst von ihren Ideen für Weihnachten erzählt, kommen ihr immer wieder neue in den Kopf. Vom Übernachten auf einem beheizten Heuboden bis zum einfachen lustigen Treffen in einer Kneipe mit kleinem Rahmenprogramm. „Eigentlich ist alles realisierbar. Und wenn jemand Johannes B. Kerner als Moderator haben möchte, dann organisieren wir auch das”, sagt Annett Brandhorst lachend. Alle nur eine Frage des Geldes und der Zeit. Apropos Geld: Die Gage der beiden, errechnet sich an Hand der Sonderkonditionen, die sie beim Catering oder für Übernachtung vereinbaren. „Viele Firmen haben für solche Dinge gar kein Geld mehr. Aber auf diese Weise müssen sie nicht mehr bezahlen, als hätte sie alles selbst organisiert”, erklärt die Geschäftsfrau. Ganz unterschiedlich sind die Veranstaltungen, die sie planen. Mal sind sie groß, mal klein, mal laut, mal leise, so stehts in ihrer Broschüre. Wer will, kann sich einen bestimmten Künstler engagieren lassen. Einen wie den Siegener Paco oder Sabrina Lange. Mit diesen beiden arbeitet die Agentur sehr häufig zusammen. Und mit vielen anderen Künstlern aus der Region und ganz Deutschland.Die Ideen der beiden Eventplanerinnen sind bei den Siegenern sehr gut angekommen. Vorallem bei dem mittelständischen Unternehmen. Aber auch Privatleuten nutzen den Service, lassen sich Geburtstage, Jubiläen oder Hochzeiten organisieren. Wer sich seine Weihnachtsfeier planen lassen oder sich nur einen Besuch von einem ganz besonderen Weihnachtsmann abstatten lassen will, kann sich unter 0271/3867236 an die Agentur wenden. Weiter Infos unter www.bg-eventagentur.de oder über Sabrina Lange unter www.sabrina.tv. Dina Beitzel, Siegen. (wp)
Siegener Zeitung 8.9.2003 Siegerländer zeigten sich spendabel 1002 Freiwillige ließen ihre Stammzellen typisieren / Einzigartige Aktion in der Region js Siegen. Ein kleiner Pikser in den Arm, ein kurzes »Anzapfen« des Blutkreislaufs – schon ist die weltweite Stammzellen-Spenderdatei um einen Eintrag reicher. Was die SZ gestern Vormittag selbst ausprobierte, lockte insgesamt 1002 Personen in die Siegerlandhalle. In einer bislang beispiellosen Spendenaktion hatten der Blutspendedienst Hagen, das Deutsche Rote Kreuz und die Stefan-Morsch-Stiftung hilfsbereite Siegerländer zusammen getrommelt. Sieben Stunden lang baten die rund 60 Helfer zum »Aderlass«, um zum einen die Vorräte der permanent gefragten Blutkonserven aufzustocken und andererseits so viele Menschen wie möglich zur Typisierung ihrer Stammzellen zu bewegen. Rund 4000 Menschen werden jährlich mit der Diagnose »Leukämie« konfrontiert. Neben dem Einsatz von Chemo- und Strahlentherapien ist die Übertragung von Knochenmark und Stammzellen oftmals die letzte Rettung für die Erkrankten. »Anders als bei der recht übersichtlichen Anzahl von Blutgruppen treten die in den Stammzellen gespeicherten Informationen in Millionen von Kombinationen auf«, erläuterte Stiftungs-Gründer Emil Morsch im Gespräch mit der Siegener Zeitung. »Deshalb sind wir darauf angewiesen, so viele potentielle Spender wie möglich in unsere Datei aufzunehmen.« In der vergangenen Woche habe die Stiftung den 250000. Eintrag in ihre Datei vorgenommen. »Die meisten werden danach nie wieder etwas von uns hören, weil die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass genau ihre Stammzellen in Frage kommen.« Dennoch sei die Erfolgsquote durch Knochenmarkspenden sehr hoch. »Etwa 83 Prozent der Patienten kann dadurch geholfen werden«, versicherte Emil Morsch. Auch in unserer Region gab es bereits Stammzellen-Analysen. »In dieser Größenordnung ist diese Aktion allerdings einzigartig im Regierungsbezirk Arnsberg«, sagte Hans-Joachim Schindler vom Blutspendedienst. Die ehrenamtlichen »Blutzapfer« arbeiten seit etwa vier Jahren mit der Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. »Die Menschen können mit nur einem Nadelstich Blut spenden und sich gleichzeitig typisieren lassen.« Die Idee zum Aktionstag sei »bei einem Glas Rotwein auf dem Sofa entstanden«, erinnerte sich Mit-Initiatorin Annett Brandhorst in ihren Grußworten. »Aus einem Witz heraus haben wir die Siegerlandhalle ins Gespräch gebracht.« Um so erfreuter sei sie, dass diese Lokalität zur Verfügung gestellt worden sei und so viele freiwillige Spender erschienen seien. »Leukämie – diese Diagnose kann jeden von uns treffen«, betonte Brandhorst. Umso wichtiger sei die ständige Erweiterung der Stammzellen-Spenderdatei. Neben den Freiwilligen, die nun in die Datei aufgenommen wurden, zählte Annett Brandhorst 620 Blutspender und Geldspenden in Höhe von 574 e. »Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen«, freute sie sich. Unter den Spendern hatten sich auch ein paar echt »harte Jungs« eingefunden: Fast alle Mitarbeiter der Firma Event Security Systems waren - zumeist mit ihrer »besseren Hälfte« – zur Aktion in die Siegerlandhalle gekommen. Für alle diejenigen, die gestern den Weg in die Siegerlandhalle gefunden haben, hatten sich die Organisatoren ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ausgedacht. Zauberer, Artisten, Malaktionen und eine Hüpfburg hielten die Kinder auf Trab. Venezianische Flötenmusik, Comedians, Bands und ein reichhaltiges Essensangebot verwöhnten die Erwachsenen. Auch die Aufklärungsarbeit über Leukämie durfte nicht fehlen: In einer Gesprächsrunde standen Fachleute der Siegener Krankenhäuser Rede und Antwort. 6,5 Milliliter Blut und jede Menge Musik Viel Andrang bei größter Blutspende- und Typisierungsaktion
07.09.2003 / LOKALAUSGABE / SIEGEN Siegen. (ric) Ein kleiner Stich und schon wird man zum Lebensretter. Was so einfach klingt, konnte am Sonntag in der Siegerlandhalle Wirklichkeit werden. Dort fand die größte Blutspende- und Typisierungsaktion des Siegerlandes statt. Schon früh waren alle Liegen des Hagener Blutspendedienstes mit willigen Spendern belegt. Für Frauke Schmelzer eine Selbstverständlichkeit. Sie spendet vier Mal im Jahr und nutzte die Gelegenheit sich für die Stefan-Morsch-Stiftung typisieren zu lassen. Dahinter steckt Deutschlands älteste Stammzellspenderkartei. 120 Spender kann die Stiftung jedes Jahr vermitteln und Menschen retten, die an Leukämie erkrankt sind. Durch die Abgabe von nur 6,5 ml Blut wird eine Knochenmarktypisierung und ein Eintrag in die Spenderkartei möglich. Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft Bürgermeisters Ulf Stötzel statt. "Leukämie ist eine Krankheit, die uns alle in jedem Alter treffen kann", so Stötzel. Bittere Wahrheit. Über 4000 Menschen erkranken jährlich an Blutkrebs und die Hälfte der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche. Die Stiftung kann über 120 Spender jährlich vermitteln. Um möglichst viele Spender anzulocken, wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Die Siegener Krankenhäuser und der Ärzteverein Siegerland waren mit Informationsständen an der Siegerlandhalle vertreten. Auf einer Bühne sorgten viele Gruppen und Interpreten für die nötige Stimmung. Neben Jeannine s Jazz Men und einigen anderen gab Daubs Melanie ihre Weisheiten zum Besten. Aber auch für die Kleinen wurde viel geboten. Drei Erzieherinnen sorgten für den Nachwuchs, damit Mama und Papa in Ruhe Blut spenden konnten.
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